Jahresabschluss 2019

Jahresabschluss der Stiftung 2019

Am Anfang eines jeden Jahres steht für unsere Stiftung der Jahresabschluss als Aufgabe. Diesen bewältigen wir mit Hilfe der Bürgerstiftung Dresden. Dieser Jahresabschluss zeigt schwarz auf weiß, wie sich die finanzielle Situation der Stiftung entwickelt hat, welcher finanzielle Überschuss vorhanden ist und damit die Möglichkeiten der Förderung unserer Kirchgemeinde „Maria am Wasser“.

Das beste vorweg: durch die sehr hohe Spendenbereitschaft in der Gemeinde oder der Gemeinde sehr verbundenen Menschen wurde ein Überschuss von 31.311 € erwirtschaftet. Damit kann die anteilige Finanzierung der Pfarrstelle für ein weiteres Jahr gesichert werden und es bleibt auch noch Geld für die Kirchenmusik und die Gemeindearbeit in 2020.

Welche Projekte hat die Stiftung gefördert?

Doch der Jahresabschluss richtet den Blick auf das vergangene Jahr. Neben der Unterstützung der Pfarrstelle hat die Stiftung die Aufführung von zwei Bachkanten zum Erntedankfest und zum Ewigkeitssonntag mit 750€ unterstützt. Die Mietkosten für den Bus zur Gemeindeausfahrt nach Prag am 3. Oktober in Höhe von 790€ wurden ebenfalls von der Stiftung übernommen.

Das Ganze, und das können wir nicht oft genug wiederholen, ist nur durch die großzügigen Spenden und Zustiftungen (ein Teilstück unseres Stifterfensters wurde für 3.500€ erworben) möglich. Mittlerweile sind es fast 40 Personen oder Familien, die regelmäßig die Gemeinden mit Spenden unterstützen. Manche haben einen Dauerauftrag eingerichtet und es gehen monatlich oder quartalsweise Spenden ein, andere überweisen einmal jährlich einen Betrag.

So bekam die Stiftung 22.578€ an Spenden und 4.958€ wurden zugestiftet. Die Zustiftungen gehen in das Stiftungsvermögen ein. Das ist ein Ergebnis, was uns mit tiefer Dankbarkeit erfüllt.

Finanzierung Pfarrstelle gesichert

Das erste Jahr mit unserer neuen Pfarrerin Maria Heinke-Probst ist schon wieder Geschichte. Seit November 2018 ist sie in der Kirchgemeinde „Maria am Wasser“ in Hosterwitz-Pillnitz im Dienst, am 1. Advent 2018 wurde sie offiziell eingeführt. Die Stiftung „Maria am Wasser“ hatte zugesichert, für 25% der Kosten der Pfarrstelle aufzukommen. Die Aufrufe der Stiftung nach Spenden zur Mitfinanzierung fielen auf fruchtbaren Boden. Heute haben wir den Beitrag für das zweite Halbjahr 2019 an die Kirchgemeinde überwiesen. Damit ist die Finanzierung der Pfarrstelle gesichert.

Das ganze funktioniert nur durch die große Spendenbereitschaft unserer Gemeinde, aber auch von Förderern aus anderen Gemeinden. Als wir davon sprachen, diese 25% über Spenden zu finanzieren, waren sehr viele skeptisch. Aber diese Leute kannten unsere Gemeinde nicht! Wir sind stolz und dankbar.

Neben der Mitfinanzierung der Pfarrstelle konnten wir auch noch finanzielle Unterstützung für die Gemeindeausfahrt nach Prag am 3. Oktober und für die Bachkantate „Actus tragicus“ am Ewigkeitssonntag leisten

Informationsabend der Stiftung am 20. März 2019

Gemeinde- und Stifterabend erfüllte die Erwartungen

Infoabend
Letzte Vorbereitungen

Der Abend begann mit einer Kirchenführung. Kirchenvorstandsmitglied Dr. Arnold Hertzsch wies auf Besonderheiten unseres Gotteshauses mit vielen interessanten geschichtlichen Details hin und gab damit eine gelungene Einstimmung für die Diskussionen zum Wirken der Stiftung . Die Schönheit unserer Kirche ist nur die eine Seite ihrer Attraktivität für die Gemeinde und die zahlreichen Gäste und Besucher. Einen besonderen Ruf hat sie auch durch die hervorragende Pflege der Kirchenmusik und als Hochzeitskirche erreicht. So ist es fast schon eine Selbstverständlichkeit, dass die Einführung auch musikalisch begleitet wurde. Jochen Flade hat mit ausgezeichnet gespielten Improvisationen sowie mit der Vorstellung unserer Urban-Kreutzbach-Orgel zur reichen Gestaltung des Abends maßgeblich beigetragen. Vielen Dank für den Einsatz der beiden Protagonisten.

Und wieder geht es um die Finanzen

Jedoch stehen zurzeit wirtschaftliche und finanzielle Probleme von Landeskirche und Kirchgemeinden im Mittelpunkt, die zukünftig gelöst werden müssen.
Der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Peter Teichmann begrüßte mehr als 80 Interessierte und Pfarrer Christian Mendt, Mitglied der Landessynode und ihres Finanzausschusses, der den Stand, die weitere Entwicklung und den Zusammenhang zwischen der abnehmenden Zahl von Gemeindegliedern und der damit verbundenen Finanzsituation in der Landeskirche vorgestellte. Sehr interessant waren die Darstellungen von Einnahmen und Ausgaben der Landeskirche. Bei den Einnahmen hervorzuheben sind vor allem die Staatsleistungen und der bundesweite Finanzausgleich zwischen den Landeskirchen, was so sicherlich den Zuhörern bisher wenig bekannt war. Wesentlicher Anteil der Ausgaben sind Personalkosten (rund 70 % für Pfarrer, Gemeindepädagogen und Kantoren). Die in den letzten Jahren stetig gestiegenen Kirchgeldeinnahmen, die unmittelbar der Gemeindearbeit zugutekommen, sind ein wichtiger Aspekt der Identifikation von Gemeindegliedern mit ihrer Kirche vor Ort; sie sind ein erster Schritt zu dem wohl notwendigen Paradigmenwechsel hin zur Selbstorganisation der Kirchgemeinden.

C. Mendt und P. Teichmann

Vor allem die finanzielle Situation unserer Stiftung und damit den nächsten und weiteren Schritt zu weiterer Eigenverantwortung für die Finanzierung von Verkündung und Gemeindearbeit hat anschließend Wolfgang Socher vom Stiftungsvorstand umfassend erläutert. In der folgenden Diskussion ist die zunehmende Bedeutung unserer Stiftung zur Mithilfe bei der Sicherung gemeindlicher Arbeit deutlich geworden. Unsere Unterstützung für die Wiederbesetzung und Mitfinanzierung der Pfarrstelle, der Kirchenmusik und von Jugend- und Gemeindearbeit weist den Weg für die Lösung weiterer Schwierigkeiten. Es bedarf dabei der Hilfe der ganzen Gemeinde sowohl unmittelbar finanziell als auch durch originelle Ideen für geeignete Initiativen und vor allem inhaltliche Mitarbeit in der Gemeinde.

Die Diskussion wurde in anschließenden Tischgesprächen bei Suppe, Brot, Wein und Wasser intensiv fortgeführt und abgerundet. Zum Gelingen dieses Informationsabends der Stiftung „Maria am Wasser“ haben viele fleißige Helfer*Innen beigetragen. Vielen herzlichen Dank dem Kirchencafe-Team um Irmi Hollingsworth!

Angeregte Gespräche

Der Stiftungsvorstand

Hier finden Sie die beiden Vorträge:

Vortrag C. Mendt zu Finanzen der Landeskirche

Finanzielle Situation der Stiftung

P.S.:
Für Spenden und Zustiftungen liegen Flyer im Pfarrhaus und in den beiden Kirchen aus. Sie sind neuerdings auch ONLINE über die Homepage der Stiftung möglich! Der Blick auf die aktuellen Kontoauszüge der Stiftung zeigt bereits die Wirkungen: es sind neue Spender hinzugekommen und das Spendenaufkommen hat sich vergrößert.

Noch einmal: Einladung für Informationsabend am 20. März

Große Freude !! Wiederbesetzung unserer Pfarrstelle“ so war auf dem Plakat an der Kirche am 1. Advent zu lesen. Eine ganz wesentliche Voraussetzung war die gesicherte und nachgewiesene Mitfinanzierung der Stelle durch unsere Gemeinde. Genau hier kommt unsere Stiftung ins Spiel, denn die Zuschüsse sollen zum größten Teil durch die Stiftung zur Verfügung gestellt werden. Der Nachweis durch die Gemeinde wurde schließlich auch vom Landeskirchenamt akzeptiert. 

Die Gründung der Stiftung im Jahr 2006 hat sich also gelohnt! Im letzten Jahr haben sich mehrere Gemeindemitglieder entschlossen, dauerhaft für die Stiftung und damit für die Pfarrstelle zu spenden. Dafür ein ganz herzlicher Dank. Wie geht es jetzt weiter? 

Die gesamte Gemeinde und alle Interessierten sind deshalb herzlich eingeladen zum

Informationsabend der Stiftung „Maria am Wasser“

am Mittwoch, 20.März 2019, ab 19 Uhr in die Kirche Maria am Wasser in Hosterwitz.

Wir beginnen mit einer Andacht und der Versöhnungsliturgie von Conventry. 

Als thematischen Einstieg wird uns Pfarrer Christan Mendt, der den Kirchenbezirk Dresden-Nord in der Landessynode vertritt und Mitglied des Finanzausschusses ist, über Entwicklung und Prognosen der Gemeindegliederzahlen und der landeskirchlichen Finanzen informieren. 

Die Darstellung der Entwicklung der Stiftung „Maria am Wasser“ und deren Perspektive bei der notwendigen Mitfinanzierung der Gemeindearbeit werden uns im drittenTeil dann auch miteinander ins Gespräch bringen. Was kann jeder einzelne beitragen und welche neuen Ideen und Lösungen brauchen wir für die Zukunft? Die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussion soll an diesem Informationsabend nicht zu kurz kommen. 

Ab 20:30 Uhr können die Gespräche bei einem kleinen Imbiss und Stifterwein im Pfarrhof oder je nach Wetterlage im Gemeindedesaal fortgesetzt werden.

Übrigens lohnt es sich, bereits 18 Uhr in die Kirche zu kommen: Bei einer Kirchenführung durch unseren Kirchvorsteher Dr. Arnold Hertzsch werden sicherlich auch langjährige Gemeindeglieder noch Neues entdecken und man kann sich an Orgelimprovisationen von Jochen Flade erfreuen.

Der Stiftungsvorstand (Dr. Eckart Pilling, Michael Reich, Wolfgang Socher, Peter Teichmann, Markus Zelt)

13.01.2019 Hinweis auf Informationsabend der Stiftung

Das letzte Jahr war sehr aufregend, es gab eine Menge Hochs und Tiefs. Das größte Hoch war zweifellos die Wiederbesetzung unserer Pfarrstelle mit Pfarrerin Maria Heinke-Probst. Seit November ist sie im Dienst, am Ersten Advent wurde sie im Gottesdienst durch Sup. Behr eingeführt. Nun wird es ernst für die Stiftung, denn wir wollen ein Viertel (bezogen auf eine Vollstelle) der Personalkosten langfristig bereitstellen. Wie die bisherige Entwicklung verlief und was jetzt notwendig ist, wollen wir deshalb an einem Informationsabend am

20. März ab 19:00 Uhr in der Kirche Maria am Wasser

erläutern. Damit soll auch der Dank an die schon aktiven Spender verbunden werden. Nach den Informationen soll es die Möglichkeit zum Diskutieren und auch zum lockeren Gespräch bei einem kleinen Imbiss und Stifterwein geben.

Bitte verfolgen Sie auch die Kirchennachrichten, dort werden wir Sie weiter informieren

28.10. Zurück zur Gemeindearbeit

Zurück zur GemeindearbeitIn den letzten zwei Jahren drehte sich alles um die Wiederbesetzung unserer Pfarrstelle, das Transparent über dem Eingang zu unserem Kirchhof hat das sehr klar herausgestellt, nicht jedem hat das gefallen. Trotz der aktiven, gerade auch guten seelsorgerischen Arbeit unseres Vakanzpfarrers (ist letztlich ein Wort, was den Kern nicht trifft) Christoph Arnold musste die Gemeindearbeit insgesamt darunter leiden. Die begrenzten Kräfte des Ehrenamtes waren zu sehr auf die Diskussionen mit den verschiedenen Ebenen der Landeskirche fixiert. Und auch diese Seite hat sehr darunter gelitten, was man an der geringen Zahl aktueller Beiträge sieht.

Eine neue Pfarrerin

Am 2. September hat unsere neue Pfarrerin Maria Heinke-Probst einen Gottesdienst gehalten, in dem sie sich der Gemeinde vorstellte. Die sehr positive Resonanz führte schließlich von der Vorstellung zur Einstellung – lassen wir das Procedere der Landeskirche mal beiseite.  Arbeitsbeginn wird für sie im November sein, damit können wir mit ihr den  Gottesdienst am 11. November in der Weinbergkirche gemeinsam feiern. Die feierliche Einführung wird am Nachmittag des Ersten Advent sein, Näheres dazu in den Kirchennachrichten. Wir wünschen ihr und ihrer Familie Kraft, Mut und Kreativität, den Rückhalt der Gemeinde und Gottes Segen.

Die Finanzierung der Stelle

Wir wären nicht die Stiftung, wenn wir uns nicht gleich wieder auf dem harten Boden der finanziellen Notwendigkeiten wiederfänden. Bei aller Freude über die endlich erfolgte Wiederbesetzung dürfen wir nicht vergessen, dass jedes Jahr ca. 25.000€ für die Pfarrstelle von der Gemeinde aufgebracht werden müssen. Das entspricht etwa 25% aller Kosten, die der Landeskirche für diese Stelle entstehen. Und selbstverständlich sollen die Mittel durch die Stiftung bereitgestellt werden. Auch die Kirchenmusik oder die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit als wesentlicher Teil der Gemeindearbeit sollen nicht vergessen werden.

Der aktuelle Stand

Durch die Aufrufe an die Spendenbereitschaft kommen derzeit etwa 10.000€ im Jahr zusammen, dank der Gemeindeglieder und auch Freunden der Gemeinde. Hinzu kommen die Erträgnisse der Stiftung, bedingt durch die Zinslage sind das derzeit nur ca. 7000€ im Jahr. Mit dem auch in der Satzung verankerten Anspruch der Stiftung, das Gemeindeleben und die Gemeindearbeit insgesamt zu fördern (nicht nur die Pfarrstelle), verbleibt noch ein jährliches Defizit vom mindestens 10.000€. Unser Bestreben, möglichst über eine längere Zeit auch kleinere Beträge monatlich zu spenden, müssen wir also weiter verstärken. Bitte überlegen Sie für sich, was ggf. monatlich für eine Spende von Ihnen möglich wäre, sprechen Sie aber auch Freunde an! Vielen Dank

Hinweis zum Datenschutz und zur Steuerbescheinigung

Am 25. Mai ist die Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten. Auch wir haben unsere Seite angepasst, um den Anforderungen zu genügen. Doch auch für Sie als Spender und Zustifter hat das Konsequenzen.

Was ist neu für Sie?

Falls Sie eine Steuerbescheinigung möchten (die im ersten Quartal des Folgejahres durch die Bürgerstiftung Dresden in unserem Auftrag ausgestellt wird), müssen Sie uns dass bitte künftig mitteilen, in diesem Fall ebenso Ihre Adresse. Diese wird gespeichert und der Bürgerstiftung übergeben, um die Steuerbescheinigung zu erstellen. An andere Personen, Unternehmen oder Institutionen wird Ihre Adresse keinesfalls weitergegeben.

Update 18.06.2018: Finanzierung der Pfarrstelle – Spender gesucht

Der Kirchenvorstand hat sehr, sehr lange mit den Mühlen kirchlicher Institutionen ringen müssen, um die Neubesetzung unserer Pfarrstelle zu ermöglichen. Endlich hat es geklappt, im Amtsblatt der Landeskirche Sachsens vom 15. Juni wird unsere Pfarrstelle ausgeschrieben.  Auf Grund unserer Gemeindegliederzahl von knapp eintausend steht uns „nur“ eine halbe Pfarrstelle zu. Doch waren wir uns von Beginn an einig, dass die Stelle mit mindestens 75% einer Vollstelle ausgeschrieben werden soll. Die Ausschreibung erfolgte nun zu 75%.  Die Stiftung soll die Finanzierung der Differenz von 25% sichern.

Klartext – um welche Summe geht es?

Bisher hat die Stiftung großen Wert darauf gelegt, dass Stiftungsvermögen zu mehren und deshalb immer wieder um Zustiftungen geworben. Bei der gegenwärtigen Ertragslage der Wertpapiere reichen aber die Erträgnisse bei weitem nicht aus, um die 25% aufzubringen. Die Landeskirche hat der Gemeinde mitgeteilt, dass sie 25.000€ pro Jahr bereitstellen muss, um diese 25% zu sichern. Das ist bitte nicht mit dem Bruttogehalt zu verwechseln, hier sind alle Gelder enthalten, die der Arbeitgeber aufbringen muss.

Berücksichtigt man laufende Ausgaben der Stiftung und die Förderung anderer Projekt (Kirchenmusik, Jugendarbeit…), bedeutet das notwendige jährliche Spenden von 20.000€. Und dafür brauchen wir Spender – also Sie!

Die Lücke in der Finanzierung

Sind wir jetzt auf der Suche nach den Reichen und gut Betuchten? Eher nicht, wir wollen die Spenden aus der Mitte unserer Gemeinde einwerben. Derzeit kommen von Dauerspendern etwa 3.000€ pro Jahr. Das sind Menschen, die zwischen 10€ und 125€ pro Monat regelmäßig spenden. Und das ist sehr gut so. Ein paar Rechenbeispiele, um auf jährlich 20.000€ zu kommen. Wenn 34 Spender jeden Monat 50€ geben, ist das Spendenziel erreicht. Oder 17 geben 100€, 56 geben 30€ usw., da kann jeder selber mitrechnen. Je mehr Spender mitmachen, desto geringer ist der monatliche Aufwand für jeden. Wichtig ist es, über einen längeren Zeitraum regelmäßig zu spenden, damit kann die Stiftung kalkulieren. Überlegen sie es sich, bitte.

Wenn Sie sich entschließen können, geben Sie bitte Ihren Namen und die Adresse für die Spendenbescheinigung an. Wenn Sie keinen Verwendungszweck angeben, wird die Überweisung immer als Spende gewertet. Die Kontodaten finden Sie hier.

Auf der Seite unserer Gemeinde finden Sie regelmäßig Informationen zur Wiederbesetzung unserer Pfarrstelle. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um auf dem Laufenden zu bleiben

 

12.03. Gemeindeversammlung zur Zukunft von „Maria am Wasser“

Gedanken eines Beteiligten

Der Kirchenvorstand hatte zu einer Gemeindeversammlung am späten Nachmittag des gestrigen Sonntag eingeladen. Es ging um nicht weniger als die Zukunft der Kirchgemeinde „Maria am Wasser“. Was ist der Hintergrund? Die Landeskirche will die Gemeinde zwingen, Strukturveränderungen vorzunehmen, bevor eine Entscheidung über eine Wiederbesetzung der Pfarrstelle getroffen werden kann. Wobei schon jetzt klar ist: eine simple Wiederbesetzung ist gar nicht gewollt.

Erfreulich viele Gemeindeglieder, aber auch Vertreter umliegender Kirchgemeinden und des „Sonntag“ waren der Einladung gefolgt. Pfarrer Deckert (unser Vakanzpfarrer aus Loschwitz) begann mit einer kurzen Andacht, bis dann der Kirchenvorstand die Leitung übernahm. Hier zusammengefasst meine wesentlichen Eindrücke:

Strukturveränderungen, Wiederbesetzung und Vakanzvertretung

Im Normalfall hat ein Gemeindemitglied mit solchen Themen wenig zu tun. Doch was ist „normal“, wenn die Landeskirche die Bildung von Großgemeinden mit 6000 Gemeindegliedern durchsetzen will (von einem Redner gestern als „Gemeindekombinate“ bezeichnet)?

Nachdem unsere Pfarrerin im letzten Herbst in den Ruhestand gegangen ist, wird in der Regel ein Vakanzvertretung eingesetzt, um den Zeitraum bis zur regulären Wiederbesetzung der Stelle zu überbrücken. Diese Vakanzvertretung ist jetzt Pfarrer Deckert, von der Kirchenleitung wurde dem Kirchenvorstand kurzfristig mitgeteilt, dass ab 1. Mai eine andere Person mit einem Stellenanteil von 50% diese Vertretung bis längstens Ende 2018 übernehmen soll. Es ist also keinesfalls eine Wiederbesetzung!

Genau diese Wiederbesetzung wird in Frage gestellt, wenn sich unsere Gemeinde nicht den Vorstellungen der Kirchenleitung beugt – dazu gleich mehr – und sich strukturell mit einer anderen zusammenschließt. Aber mit welcher? Will die andere Gemeinde das überhaupt? Sie haben ja Pfarrer – zumindest jetzt noch.

Kirche mit Hoffnung in Sachsen

So die Überschrift eines Strukturpapiers der Landeskirche Sachsen. Das klingt doch toll! Worin liegt die Hoffnung begründet? Tatsächlich in der schon erwähnten Schaffung von Großgemeinden, die mit dann veränderten Berufsbildern des Verkündigungsdienstes einher gehen sollen. Großgemeinden – und damit Zentralisierung aller Bereiche – sind die einzigen Antworten, die die Landeskirche auf den Mitgliederrückgang hat. Dieser Rückgang wird einfach fortgeschrieben, hier bis 2040! Irgendwann hat sich das „Problem“ erledigt, denn dann gibt es bei einer solchen Prognose gar keine Landeskirche mehr.

Zwei Hauptkritikpunkte wurden in der Diskussion deutlich:

Der Prozess der Entstehung: An der Erarbeitung waren einige Vertreter der Kirchenleitung und der Landessynode beteiligt. Die Gemeinden als Hauptbetroffene bekommen das Ergebnis serviert und sollen es jetzt umsetzen. Das Papier wird schon als Gesetz betrachtet, obwohl es, zumindest bisher, durch die Synode nicht bestätigt ist. Ich nenne so etwas Diktat.

Die Inhalte: Es gibt keine Analyse zur Ursache der Austritte aus der Kirche, es wird ausschließlich ein „weiter so“ betrachtet, ohne jede Alternative. Die Gemeinden sollen uniformiert werden. Vielfalt? Eigenverantwortung? Fehlanzeige, statt dessen Mut- und Perspektivlosigkeit.

Weitere Ergebnisse

In einem Punkt waren sich wohl alle Redner einig: Die Pfarrstelle muss wieder besetzt werden. Es geht darum, diese vitale, weit ausstrahlende Gemeinde vor Ort zu erhalten. Die umfangreiche Versöhnungsarbeit als Nagelkreuzgemeinde, eine Vielzahl von Taufen und Trauungen, die Gottesdienste in der Weinbergkirche dürfen nicht einer verordneten Kürzung der Pfarrstellen zum Ofer fallen.

Die Gemeinde ist offen für Kooperationen, sie pflegt ja auch schon verschiedene. Aber sie müssen immer der Basisarbeit aller beteiligten Partner (-Gemeinden), letztlich also der Verkündigung dienen. Eine Kooperation als Selbstzweck lehnen wir ab.

Die Gemeindeversammlung war nicht nur gut besucht, die Diskussion hat den starken Willen der Gemeinde gezeigt, im Sinne einer christlichen Kirche weiter vor Ort aktiv zu sein, aber mit einem Pfarrer / einer Pfarrerin. Gerade in unserer Stadt ist das unbedingt notwendig.

Ein ausgeteilter Fragebogen wird helfen, differenzierte Antworten für das weitere Vorgehen zu erhalten.

Was hat die Stiftung damit zu tun?

Zweck der Stiftung, so steht es in der Satzung, ist die Unterstützung und Förderung der Gemeindearbeit der Kirchgemeinde Maria am Wasser bzw. deren Rechtsnachfolgerin. Wer kann Rechtsnachfolgerin sein? Eine Elbhanggemeinde? Oder ein noch größeres Konstrukt? Wo fließt dann das Geld der Stifter und Spender hin? Somit ist klar: Die Zukunft der Gemeinde ist essentiell mit der Zukunft der Stiftung verbunden. Die Fragen müssen beantwortet werden.

Wolfgang Socher

Bilanz und Jahresabschluss 2016

Bilanz und Jahresabschluss

Die Bürgerstiftung Dresden hat für uns, wie in jedem Jahr, die Bilanz und den Jahresabschluss erarbeitet sowie auch alle Zuwendungsbescheinigungen fertiggestellt. Diese Bescheinigungen werden in den nächsten Tagen versandt, so dass sie für die Steuererklärungen der Zustifter und Spender zur Verfügung stehen.

Der Kapitalstock der Stiftung konnte im letzten Jahr um 28.104€ erhöht werden, hinzu kamen Spenden in Höhe von 5620€. Die Stiftung konnte deshalb auch einen wesentlichen Beitrag zum Gemeindefest anlässlich der Verabschiedung unserer Pfarrerin Ulrike Birkner-Kettenacker in den Ruhestand leisten. Einen herzlichen Dank auch an dieser Stelle allen Spendern.

Weiterbestand der Pfarrstelle

In den nächsten Wochen muss gemeinsam mit dem Kirchenvorstand entschieden werden, wie die Erträgnisse der Stiftung in diesem Jahr eingesetzt werden sollen. Dabei wird eine entscheidende Rolle spielen müssen, wie der Weiterbestand unserer Pfarrstelle gesichert werden kann. Durch das Landeskirchenamt wird die Wiederbesetzung unserer Pfarrstelle abgelehnt, die Gemeinde wird in unverantwortlicher Weise einfach hingehalten. Hier sind auch Ihre Ideen gefragt.

Wir wollen die Wiederbesetzung