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Bilanz und Jahresabschluss 2016

Bilanz und Jahresabschluss

Die Bürgerstiftung Dresden hat für uns, wie in jedem Jahr, die Bilanz und den Jahresabschluss erarbeitet sowie auch alle Zuwendungsbescheinigungen fertiggestellt. Diese Bescheinigungen werden in den nächsten Tagen versandt, so dass sie für die Steuererklärungen der Zustifter und Spender zur Verfügung stehen.

Der Kapitalstock der Stiftung konnte im letzten Jahr um 28.104€ erhöht werden, hinzu kamen Spenden in Höhe von 5620€. Die Stiftung konnte deshalb auch einen wesentlichen Beitrag zum Gemeindefest anlässlich der Verabschiedung unserer Pfarrerin Ulrike Birkner-Kettenacker in den Ruhestand leisten. Einen herzlichen Dank auch an dieser Stelle allen Spendern.

Weiterbestand der Pfarrstelle

In den nächsten Wochen muss gemeinsam mit dem Kirchenvorstand entschieden werden, wie die Erträgnisse der Stiftung in diesem Jahr eingesetzt werden sollen. Dabei wird eine entscheidende Rolle spielen müssen, wie der Weiterbestand unserer Pfarrstelle gesichert werden kann. Durch das Landeskirchenamt wird die Wiederbesetzung unserer Pfarrstelle abgelehnt, die Gemeinde wird in unverantwortlicher Weise einfach hingehalten. Hier sind auch Ihre Ideen gefragt.

Wir wollen die Wiederbesetzung

Gemeindefest am 25. September

„Von diesem tollen Fest zehre ich heute noch …“

Haben Sie diese Worte nicht auch schon einmal von einem Verwandten oder Bekannten nach dessen Feier eines runden Geburtstages gehört?  Ja, und leider ist es oft bald danach nötig gewesen, dass dieser Freund etwas zum Davon-Zehren hatte.

Das „Gemeindefest aus Anlass der Verabschiedung unserer Pfarrerin“ war auch so ein Fest, wobei schon der Name des Festes wichtig war, denn welchen Grund zum Feiern gäbe es schon angesichts der nun beginnenden Vakanzzeit? Der Kirchenvorstand, der die Idee zum Gemeindefest hatte, ahnte welche Durststrecke kommen wird und dass wir dafür Kraft tanken müssen. Wie könnte dies besser erfolgen, als mit einem Fest, bei dem sich die Gemeindeglieder und alle ihre Freunde gegenseitig bestärken. Schauen Sie sich doch einfach einmal die Fotoimpressionen im Internet an: so eine Menge vielfältiger Begabungen und immer wieder neue tolle Ideen haben wir in unserer Gemeinde. Gottesdienst feiern, Musik, Spielen, Reden, Zuhören, sich Besinnen und Zupacken wird getragen nicht etwa nur von ein paar Machern, sondern von der ganzen Gemeinde, von denen die schon lange dabei sind, Neuhinzugekommen, den Älteren und (das wurde deutlich!) auch der Jugend, den unmittelbaren Gemeindegliedern und vielen, zu denen wir Kontakt haben. Viele Gäste von außerhalb waren dabei und haben uns bestärkt, als Gemeinde  zusammenzuhalten, das Gemeindeleben bunt und vielfältig zu gestalten wie bisher und keinen dabei zu übersehen.

Für den Vorstand der Stiftung „Maria am Wasser“ war schnell klar, dass ein solches Gemeindefest „Gemeindearbeit“ im besten Sinne ist, die vom Stiftungszweck gedeckt ist und deshalb durch die Stiftung unterstützt werden sollte. Die Finanzierung des Gemeindefestes konnte deshalb über die Stiftung erfolgen, die auf eine große Summe an gezielten Sonderspenden für das Gemeindefest zurückgreifen konnte. Auch diese so nüchterne Betrachtung anhand des schnöden Geldes macht deutlich, was die Gemeinde in kurzer Zeit alles stemmen kann.

Das macht echt Mut und gibt Hoffnung, dass wir auch unter den deutlich schwierigeren Bedingungen der  Vakanzzeit Kraft und Ideen in unserer Gemeinde finden werden, um  die begonnene, segensreiche Arbeit fortzuführen.

Übrigens: Die Stiftung nimmt auch weiterhin gern Spenden und vor allem Zustiftungen entgegen, um die Gemeindearbeit langfristig unterstützen zu können. Der Kirchenvorstand freut sich über jede Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben. Und ich freue mich auf das nächste Fest, hoffentlich bald, als Dankesfest zur Amtseinführung eines neuen Pfarrers! 

Peter Teichmann

Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung „Maria am Wasser“

Jahresabschluss 2015 der Stiftung „Maria am Wasser“ bestätigt

Durch das Landeskirchenamt wurde der Jahresabschluss 2015 bestätigt, ebenso hat das Finanzamt unsere Gemeinnützigkeit anerkannt. Darüber sind wir sehr erfreut, hat sich doch die Arbeit gelohnt.

An dieser Stelle unser Dank an alle Zustifter und Spender, ohne die eine solche Stiftung nicht handlungsfähig wäre.

Anlage des Vermögens

Schwierig, wie derzeit für alle Stiftungen, ist die Anlage des Vermögens, um auch Erträgnisse zu gewinnen. Wir haben aber hier mit der LKG Sachsen einen verlässlichen Partner, der uns gut berät. Entscheidend für uns sind eine breite Streuung der Anlagen, die Beachtung von Nachhaltigkeitsprinzipien und ein hoher Anteil von Papieren mit hoher Sicherheit. Diese Prinzipien haben wir in Anlagerichtlinien festgeschrieben, so dass für den Stiftungsvorstand „Leitplanken“ für die Anlage definiert sind.

Das Stifterfenster ist fertig

Das fertige StifterfensterIm Gottesdienst am Pfingstsonntag wurde das fertige Stifterfenster der Gemeinde vorgestellt.

Geschichte

Seit etwa vier Jahren bewegt uns das Projekt Stifterfenster. Die Idee: wir suchen Spender, die ein solches Fenster vorfinanzieren und danach Stifter, die eine (oder mehrere) der 38 Scheiben stiften, um das Grundstockvermögen unserer Stiftung deutlich zu erhöhen. Und zum Gottesdienst am Pfingstsonntag war es soweit: Die Glaswerkstatt Körner hat das Fenster eingebaut, der Künstler Camillo Schulz war selbst anwesend, um seine Ideen hinter der Gestaltung des Stifterfensters deutlich zu machen.

Bachkantate

Doch vorher konnten wir uns im Gottesdienst an der Bachkantate „Erschallet ihr Lieder“ BWV 172 erfreuen, die uns Kantorei und Ensemble „Maria am Wasser“ sowie weitere Solisten darboten. Besonders schön war, dass so viele Gemeindeglieder an diesem kühlen Sonntag den Weg in den Gottesdienst gefunden haben und an beiden Ereignissen teilhaben konnten.

Sifterfenster

Dank an Camillo SchulzPeter Teichmann, der stellvertretende Stiftungsvorsitzende, erläuterte für die Gemeinde und ihre Gäste nocheinmal Sinn und Zweck des Stifterfensters. Warum das Fenster, wie wurde es finanziert, welche Zustiftungen erhoffen wir uns  und wofür wollen wir die Erträgnisse eigentlich einsetzen? Einfach gesagt: für unseren Stiftungszweck, für den Erhalt eines vielfältigen Gemeindelebens und – als eine wesentliche Voraussetzung – für den Erhalt der Pfarrstelle. Auch wenn die Erträgnisse derzeit nicht besonders üppig sind, wollen wir auch die ethischen Kriterien bei der Geldanlage beibehalten, so wie sie in den Anlagerichtlinien festgeschrieben sind. Und mit jedem gestifteten Fensterteil steigen auch die Erträgnisse, 24 sind noch zu haben!

ErläuterungIm Anschluss an diesen bewegenden Gottesdienst erläuterte Camillo Schulz für die Interessierten, wie er den Auftrag für das Stifterfenster als geistliche Herausforderung aufgefasst und umgesetzt hat (Näheres Flyer Stiftungsfenster). Es geht nicht um ein einfaches Bild, sondern  um einen Spannungsbogen von den Büchern Mose bis nach der Auferstehung. Da alles nur angedeutet ist, bleibt viel Raum für eigenes Nachdenken, Interpretation und vielleicht auch Meditation. Wir hoffen sehr, dass das Fenster in diesem Sinn nicht nur künstlerische, sondern auch geistliche Bereicherung für unsere Kirche Maria am Wasser ist.Erläuterung

 

 

Jahresabschluss und Bericht über Aktivitäten 2015

Jahresabschluss

Es ist geschafft, nach der Fertigstellung der Bilanz und der anderen Berichte für die Aufsichtsgremien haben wir den Jahresbericht komplettiert. Zuletzt hat die Kassenprüfung durch ein Mitglied des Kirchenvorstandes stattgefunden. Mängel gab es keine.  Die Unterlagen, also der Jahresabschluss und die Berichte,  gehen jetzt noch zum Landeskirchenamt, der Landesdirektion und zum Finanzamt zur hoffentlich endgültigen Bestätigung.

Aktivitäten der Stiftung

Doch das Wesentliche ist ja, wie die Stiftung die Gemeindearbeit unterstützen kann. Da können wir einiges berichten.

So unterstützten wir die Kantorei durch die Übernahme des Honorars für eine Stimmbildnerin. Die Kurrende erhielt neue Chorbücher und einige Rhythmusinstrumente. Wie in jedem Jahr gab es Zuschüsse für die Aufführung von Bachkantaten, speziell am Ewigkeitssonntag und am 1. Advent. Die Unterstützung der kirchenmusikalischen Arbeit ist wichtiges Anliegen der Stiftung und schlägt sich entsprechend auch im Jahresabschluss und der Bilanz nieder.

Ein weiterer Höhepunkt war eine Jugendbegegnung in unserer Partnergemeinde in Kenilworth (UK) im Herbst 2015, für die unsere Stiftung einen Zuschuss gewährte.

Der Stifterwein ist nach wie vor ein Renner. Zum Elbhangfest, bei Gemeindefeiern oder auch in der Backwirtschaft Wippler kann man ihn genießen.

Stiftungsvermögen

Zunehmend negativ schlägt sich aber die Zinsentwicklung im Jahresabschluss nieder. Wie alle verantwortungsvollen Anleger, so suchen auch wir nach risikoarmen und trotzdem noch Erträgnisse erzielenden Anlagen. Wir haben uns dazu Anlagerichtlinien gegeben und werden durch die LKG Sachsen professionell beraten. Für die Stiftung positiv ist der Umstand, dass wir nicht auf kurzfristige Anlagen setzen müssen, sondern langfristig orientiert sind. So spielen die üblichen Turbulenzen an den Finanzmärkten für uns keine große Rolle.

Alles in allem ist unser Stiftungskapital auf knapp 450.000€ (per 31.12.2015 lt. Jahresbericht) gestiegen, die Zustiftungen in 2015 beliefen sich auf ca. 31.000€. Deshalb auch an dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an alle Zustifter, ob als monatliche Zustiftung, für ein Teilstück unseres Stifterfensters oder sonstige Zustiftung / Spende. Die Gemeinde ist weiter auf Ihre Großzügigkeit angewiesen!

Die neue Stiftertafel

Stifterfenster und Tafel 150913_5085_WS   Leicht haben wir uns es nicht gemacht, schließlich sollte die Würdigung für die Spender und Zustifter des Stifterfensters dem Ort und dem Gegenstand angemessen sein – elegant, nicht aufdringlich , informativ, sich einfügend…die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Der Platz direkt unter dem Stifterfenster war bald gefunden, viele Gestaltungsvarianten für die Stiftertafel wurden entwickelt und doch wieder verworfen. Nun ist sie verschraubt, die Tafel der Lampenmanufaktur am Körnerplatz. Und wie Sie vielleicht bemerken, ist auf der rechten Seite noch viel Platz für weitere Zustifter geblieben. Schauen Sie sich das Sifterfenster und die Stiftertafel nach einem Gottesdienst oder Konzert in der Kirche „Maria am Wasser“ einmal an. Wie Sie Zustifter werden können, erfahren Sie hier.

Jahresabschluss 2014

Der Jahresabschluss 2014 für die Stiftung wude fertig gestellt, jetzt muss er noch durch die verschiedenen Aufsichtgremien geprüft werden.

Auch die Zuwendungsbestätigungen für 2014 sollten inzwischen überall eingetroffen sein. Die Ausfertigung hat zu lange gedauert, im nächsten Jahr soll es schneller gehen. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern

29.06. Gottesdienst zum Elbhangfest

Der Festgottesdienst zum Elbhangfest fand wie immer in der Weinbergkirche statt. Die meisten Besucher wissen, dass diese Gottesdienste um 11.00Uhr beginnen, die Kirche war aber schon kurz nach 10.00Uhr voll. Glücklicherweise hat die IG Weinbergkirche so etwas geahnt, der Ton wurde nach draußen übertragen, so dass die Besucher, die in der Kirche keinen Platz mehr fanden, wenigstens in den Hörgenuss kamen.

Ein Grund für die volle Kirche war sicher der Auftritt des Männerchores „Maria am Wasser“, ganz sicher aber die Ankündigung, dass Tom Pauls die Festpredigt halten wird. Schließlich war der Pill-Witz ein Motto des diesjährigen Festes. Tom Pauls predigte mit Liebe und Witz und er konnte dem Thema durchaus ernste Seiten abgewinnen. Abgerundet durch den Männerchor war es ein beglückender Gottesdienst.

Für die Stiftung ganz besonders wichtig: Tom Pauls hatte bestimmt, dass die Kollekte des Gottesdienstes als Zustiftung für unsere Stiftung eingezahlt wird. So kamen an diesem Elbhangfest – Wochenende (inklusiver der Erlöse vom Sonnabend im Pfarrgarten) über 4.700€ für die Stiftung zusammen. Ganz herzlichen Dank!

Rückschau auf 2013

Für unsere Gemeinde war das Hochwasser von Anfang Juni das einschneidende Ereignis. Nicht nur Kirche und Pfarrhaus sind wieder (und teilweise noch immer) getroffen, auch viele Wohnhäuser waren überschwemmt. Und wir wissen, dass es einen Schutz für unsere Ortslagen auch in Zukunft nicht geben wird. Daraus müssen alle die notwendigen Schlussfolgerungen für den Wiederaufbau ziehen.

Kurz nach dem Hochwasser gingen auch bei der Stiftung viele Flutspenden ein, der komplette Betrag wurde an die Gemeinde überwiesen, denn die Stiftung ist ja nach ihrer Satzung für bauliche Vorhaben nicht zuständig. Allen Spendern herzlichen Dank!

Für die Stiftung selbst war das 2. Stifterfest im September ein Höhepunkt, da ging auch der Stifterwein zur Neige. Aber inzwischen ist wieder eine neue Lieferung eingetroffen. Mit einer so starken Nachfrage hätten wir selber nicht gerechnet, aber der Wein schmeckt ja auch vorzüglich.

Vom Stifterfenster sind im vergangenen Jahr nur zwei Teile erworben worden, da ist noch viel Luft nach oben! Vielleicht finden Sie jemanden, um gemeinschaftlich ein Teilstück zu finanzieren?

Derzeit ist es unser Hauptanliegen, das Stiftungskapital zu mehren, um später genug Erträgnisse für die Gemeindearbeit zur Verfügung zu haben. 2013 haben wir die Gemeinderüstzeit im Mai nach Seifhennersdorf und die Aufführung von zwei Bachkantaten finanziell unterstützt.

Nochmals allen Spendern und Zustiftern, hier ganz besonders den regelmäßig spendenden, ganz herzlich Dank und Ihnen allen ein gesegnetes 2014. Vielleicht möchten Sie dieser kleinen Rückschau noch etwas hinzufügen?