Das Stifterfenster ist fertig

Das fertige StifterfensterIm Gottesdienst am Pfingstsonntag wurde das fertige Stifterfenster der Gemeinde vorgestellt.

Geschichte

Seit etwa vier Jahren bewegt uns das Projekt Stifterfenster. Die Idee: wir suchen Spender, die ein solches Fenster vorfinanzieren und danach Stifter, die eine (oder mehrere) der 38 Scheiben stiften, um das Grundstockvermögen unserer Stiftung deutlich zu erhöhen. Und zum Gottesdienst am Pfingstsonntag war es soweit: Die Glaswerkstatt Körner hat das Fenster eingebaut, der Künstler Camillo Schulz war selbst anwesend, um seine Ideen hinter der Gestaltung des Stifterfensters deutlich zu machen.

Bachkantate

Doch vorher konnten wir uns im Gottesdienst an der Bachkantate „Erschallet ihr Lieder“ BWV 172 erfreuen, die uns Kantorei und Ensemble „Maria am Wasser“ sowie weitere Solisten darboten. Besonders schön war, dass so viele Gemeindeglieder an diesem kühlen Sonntag den Weg in den Gottesdienst gefunden haben und an beiden Ereignissen teilhaben konnten.

Sifterfenster

Dank an Camillo SchulzPeter Teichmann, der stellvertretende Stiftungsvorsitzende, erläuterte für die Gemeinde und ihre Gäste nocheinmal Sinn und Zweck des Stifterfensters. Warum das Fenster, wie wurde es finanziert, welche Zustiftungen erhoffen wir uns  und wofür wollen wir die Erträgnisse eigentlich einsetzen? Einfach gesagt: für unseren Stiftungszweck, für den Erhalt eines vielfältigen Gemeindelebens und – als eine wesentliche Voraussetzung – für den Erhalt der Pfarrstelle. Auch wenn die Erträgnisse derzeit nicht besonders üppig sind, wollen wir auch die ethischen Kriterien bei der Geldanlage beibehalten, so wie sie in den Anlagerichtlinien festgeschrieben sind. Und mit jedem gestifteten Fensterteil steigen auch die Erträgnisse, 24 sind noch zu haben!

ErläuterungIm Anschluss an diesen bewegenden Gottesdienst erläuterte Camillo Schulz für die Interessierten, wie er den Auftrag für das Stifterfenster als geistliche Herausforderung aufgefasst und umgesetzt hat (Näheres Flyer Stiftungsfenster). Es geht nicht um ein einfaches Bild, sondern  um einen Spannungsbogen von den Büchern Mose bis nach der Auferstehung. Da alles nur angedeutet ist, bleibt viel Raum für eigenes Nachdenken, Interpretation und vielleicht auch Meditation. Wir hoffen sehr, dass das Fenster in diesem Sinn nicht nur künstlerische, sondern auch geistliche Bereicherung für unsere Kirche Maria am Wasser ist.Erläuterung

 

 

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